Schlagwort: Frühzeitiger Namensstoff

ÁGNES BÉNYEI, Ortsnamenbildung in dem Ungarischen. 2012.

Das Thema der Arbeit ist die Untersuchung eines Namengebungstyps, der von Ortsnamen, die ein Ortsnamensuffix enthalten. Namen mit Ortsnamensuffixen sind schon von unseren ersten Sprachdenkmälern an in unseren Urkunden zu finden, deswegen können wir die Entstehungszeit von diesem Namenstyp nicht genau bestimmen. Wir können aber feststellen, dass die Ortsnamenbildung als Ortsnamenentstehungsform in der frühaltungarischen Zeit…

KATALIN RESZEGI, Bergnamen in dem mittelalterlichen Ungarn. 2011.

Die Autorin stellt in ihrem Werk die zu den mittelalterlichen Bergnamen knüpfenden Bräuche der Namengebung und des Namengebrauchs vor. Daneben versucht sie auch zu zeigen, welches Nutzen die Untersuchung der Bergnamen für die Namenforschung und ihre Nachbarwissenschaften (in erster Linie für die Geschichtswissenschaft) bringen kann. Das Buch besteht aus drei größeren Einheiten. In den Unterabschnitten…

ERZSÉBET GYŐRFFY, Flussnamen aus der frühaltungarischen Zeit. 2011.

Das Buch beschäftigt sich mit Hydronymen aus der frühaltungarischen Zeit. Die Basis der Untersuchung ist der Hydronym-Wortbestand aus der Arpadenzeit, die Autorin hat aber — sich teilweise den chronologischen Grenzen der von ihr verwendeten Quellen anpassend — die Grenzen der Epoche bis 1350, in Wirklichkeit bis zum Ende der früheren altungarischen Zeit erweitert. Das Buch…

ANITA RÁCZ, Daten zu der Geschichte der mit Völkernamen gestalteten, alten Siedlungsnamen. 2011.

Die Völkernamen spielen bei der Erschließung der früheren ungarischen Geschichte eine sehr wichtige Rolle. Was das Thema der Niederlassung in dem Karpatenbecken betrifft, blieben zahlreiche Probleme bis heute ungeklärt. Darum lohnt es sich, es ist sogar notwendig, mit der Aufarbeitung der zur Zeit zur Verfügung stehenden Quellen in einer monographischen Arbeit die altungarischen Siedlungsnamen aus…

RITA PÓCZOS, Sprachlicher Kontakt und Wechselwirkung zwischen den Ortsnamensystemen. 2010.

Der Band stellt die Ergebnisse einer namenstaxonomischen Analyse dar, die mit dem Studium der Beziehung zwischen einem heutigen mehrsprachigen Namenbestand und den Ortsnamenbenutzern neue Aspekte zu den ethnischen Folgerungen, die aus dem Namenschatz des Altertums abgezogen werden können, zu geben versucht. Das Korpus der Untersuchung ist ein heutiges Ortsnamensystem, nämlich der zweisprachige Namenbestand vom Landkreis…

ISTVÁN HOFFMANN, Der Gründungsbrief von Tihany als Quelle der Geschichte der Ortsnamen. 2010.

Der Gründungsbrief von Tihany ist das älteste Denkmal der ungarischen Sprache. Die Urkunde aus dem Jahr 1055 von Andreas I., die in Originalform auf Lateinisch entstanden ist, enthält 82 ungarische Ausschnitte, ein Teil davon sind Toponyme, ein anderer Teil Appellative, die Ortsnamen bezeichnen, aber es befinden sich in dem Gründungsbrief auch Strukturen aus solchen Elementen.…

VALÉRIA TÓTH, Die Veränderungstypologie der Ortsnamen. 2008.

Die Autorin strebt in diesem Band nach der systematischen Ordnung der Veränderung und Entwicklung der Ortsnamen. Diese Problematik ist ein wichtiger Bereich der Ortsnamenforschung, denn die Untersuchung der Namensveränderungen einen unschätzbaren Wert aus der Perspektive der gesamten historischen Ortsnamentyplogie haben kann. Die Untersuchungen der Veränderungen können nämlich zur zuverlässigeren Erschließung der chronologischen Werte und zugleich…

ANITA RÁCZ, Das historisch-etymologische Wörterbuch der Siedlungsnamen von dem alten Komitat Bihar. 2007.

Das Buch enthält in Form von Artikeln die Erwähnungen der Siedlungsnamen von dem alten, ungarischen Komitat Bihar von den ersten Angaben bis zu dem Jahre 1600. Im Laufe der Geschichte haben sich die Grenzen des Komitates ziemlich oft geändert, deshalb kommen auch Namensangaben von Dörfern in der Sammlung vor, die nur vorübergehend zu dem Komitat…

Frühes ungarisches Ortsnamenwörterbuch. 1000–1350. 1. Komitat Abaúj and Csongrád. Hrsg.: ISTVÁN HOFFMANN. 2005.

Die ältesten Denkmäler der ungarischen Sprache entstanden nach der ersten Jahrtausendswende. Diese sind aber keine ungarischen Texte, sondern Urkunden bzw. historische Werke, die auf lateinisch geschrieben wurden. In diesen Werken kommen Elemente auch auf ungarisch vor, vor allem Ortsnamen und Personennamen. Diese Dokumente sind prominent wichtige Quelle der ungarischen Sprache und gleichzeitig die ältesten Denkmäler…

ANITA RÁCZ, Die linguistische Analyse der Siedlungsnamen des alten Komitats Bihar. 2005.

Die geographischen Verhältnisse des über die größte Fläche verfügenden Komitats von dem Ungarn der Arpadenzeit sind abwechslungsreich; sein Namenbestand ist besonders reich und seine Bevölkerung ist nicht einheitlich ungarisch. Die Autorin beschäftigt sich in diesem Buch mit den Siedlungsnamen des Komitats, die in A régi Bihar vármegye településneveinek történeti-etimológiai szótára [Das historisch-etymologische Wörterbuch der Siedlungsnamen…