Schlagwort: Mikrotoponymen

BÉLA KOCÁN, Ortsnamengeschichtliche Untersuchungen in dem alten Komitat Ugocsa. 2017.

Der Autor bearbeitete die alt- und mittelungarischen Ortsnamen des nordöstlichen Komitats in dem historischen Großungarn. Beinahe zweitausend Angaben dienen der Arbeit als Basis. Das primäre Ziel der Forschung war die Beantwortung der folgenden Fragen: Auf das Dasein welcher Ethnien verweist das sprachliche Profil der Ortsnamen in dem Komitat, und wie können diese Ethnien im Laufe…

ESZTER DITRÓI, Analyse des Toponymensystems mit der Modellmethode. Eine komparative Analyse aus statistischer Hinsicht. 2017.

Die Unterschiede zwischen den mikrotoponymischen Systemen hat man in der Toponymenforschung bislang kaum betrachtet. In ihrer Forschung versucht die Autorin deshalb darauf eine Antwort zu geben, ob es in Bezug auf das Toponymensysten Grenzen und onomastische Dialekte gibt. Die Autorin hat die Toponyme auf den funktional-semantischen und lexikalisch-morphologischen Ebenen analysiert. Daneben hat sie das in…

ISTVÁN HOFFMANN, Mikrotoponymische Analysen 1. Die Toponyme von Tapolcafő. 2013.

Der Band ist der erste Teil einer dreibändigen Buchreihe. Der Autor strebt nach der Analyse der Toponyme eines transdanubischen Dorfes, das 1,000 Einwohner hat und dessen Fläche 15 km² umfasst. Das Buch stellt die heute noch benutzten und historischen Toponyme des Dorfes in Wörterbuchform vor. In den Artikeln geht es um alle Namensvarietäten eines jeweiligen…

KATALIN RESZEGI, Bergnamen in dem mittelalterlichen Ungarn. 2011.

Die Autorin stellt in ihrem Werk die zu den mittelalterlichen Bergnamen knüpfenden Bräuche der Namengebung und des Namengebrauchs vor. Daneben versucht sie auch zu zeigen, welches Nutzen die Untersuchung der Bergnamen für die Namenforschung und ihre Nachbarwissenschaften (in erster Linie für die Geschichtswissenschaft) bringen kann. Das Buch besteht aus drei größeren Einheiten. In den Unterabschnitten…

ERZSÉBET GYŐRFFY, Flussnamen aus der frühaltungarischen Zeit. 2011.

Das Buch beschäftigt sich mit Hydronymen aus der frühaltungarischen Zeit. Die Basis der Untersuchung ist der Hydronym-Wortbestand aus der Arpadenzeit, die Autorin hat aber — sich teilweise den chronologischen Grenzen der von ihr verwendeten Quellen anpassend — die Grenzen der Epoche bis 1350, in Wirklichkeit bis zum Ende der früheren altungarischen Zeit erweitert. Das Buch…

ISTVÁN HOFFMANN–ANITA RÁCZ–VALÉRIA TÓTH, Ortsnamengeschichtliche Angaben aus dem frühaltungarischen Zeitalter. 1–4. 1997–2017.

Was die Forschung der alten ungarischen Ortsnamen betrifft, hatte die Analyse der Ortsnamen eine ausgezeichnete Position in den früheren Zeiten. Es kann damit erklärt werden, dass sie neben ihrem sprachgeschichtlichen und onomastischen Quellenwert auch über wichtige geschichtswissenschaftliche Verwertbarkeit verfügen. In den ältesten ungarischen Sprachdenkmälern (in den lateinischen Urkunden, die nach der Wende des ersten Jahrtausends…