Schlagwort: Sprachgeschichte

BARBARA BÁBA, Geographische Appellative im Raum und in der Zeit. 2016.

Die geographischen Appellative sind zentrale Elemente jeder Sprache, auch der ungarischen Sprache, weil nur diese Elemente für die Bezeichnung des Orttyps geeignet sind. Die Forschung geographischer Appellative hat eine wichtige Rolle in der ungarischen Sprachgeschichte, weil sie eine solche Wortgruppe repräsentieren, die man am frühesten und am reichsten datieren kann. Der systematische Überblick der ungarischen…

ANITA RÁCZ, Ethnonyme in den früheren ungarischen Siedlungsnamen. 2016.

Das Antezedens des Buches ist das Werk von der Autorin unter dem Titel Adatok a népnévvel alakult régi településneveink történetéhez [Daten zu der Geschichte der mit Völkernamen gestalteten, alten Siedlungsnamen] (Debrecen, 2011), dessen Siedlungsnamenbestand einer linguistischen Untersuchung aus mehreren Hinsichten untergeworfen wird. Das Ergebnis der Untersuchung ist eine Bearbeitung des Namenkorpus auf theoretischer Grundlage. Die…

ÉVA KOVÁCS, Der Zensus in Tihany als ortsnamengeschichtliche Quelle. 2015.

Mit dem gründlichen Studieren des Zensus der Grundbesitze von der Abtei Tihany aus dem Jahre 1211 wollte sich die Autorin der Strömung der ungarischen sprachgeschichtlichen Forschungen anschließen, die über die ungarische Sprache der Jahrhunderte nach der Landnahme sowie über ihre Sprachbenutzer so viele und so genaue Informationen wie möglich zu geben versuchen. Das Sprachdenkmal, das…

MELINDA SZŐKE, Die sprachgeschichtliche Untersuchung des Stiftungsbriefes der Abtei von Garamszentbenedek. 2015.

Die Urkunden, die ungarische Personen- und Ortsnamen enthalten, sind die wichtigsten Quellen der frühen Geschichte der ungarischen Sprache. Von ihnen widmete man bisher hauptsächlich den authentischen Urkunden eine besondere Aufmerksamkeit. Unter Berücksichtigung der Quellengegebenheiten des frühen Zeitraums des ungarischen Schrifttums muss man auch Quellen von anderen Typen (die, die in Kopien erhalten sind und die…

RÓBERT KENYHERCZ, Die Kollision der Konsonanten am Wortanfang in dem altungarischen Zeitalter. Der lauthistorische Quellenwert der Toponyme. 2013.

In der ungarischen lauthistorischen Literatur ist es ein anerkannter Standpunkt — dank dem finnisch-ugrischen Erbe — dass in der altungarischen Sprache die Konsonantenverbindungen am Wortanfang nicht so oft vorgekommen sind. Die Untersuchungen reflektieren darauf, wie diese Wortanfänge bei den Lehnwörtern, die mit mehreren Konsonanten beginnen, verschwunden sind. Aus der toponymischen Forschung des Autors stellt sich…

ÁGNES BÉNYEI, Ortsnamenbildung in dem Ungarischen. 2012.

Das Thema der Arbeit ist die Untersuchung eines Namengebungstyps, der von Ortsnamen, die ein Ortsnamensuffix enthalten. Namen mit Ortsnamensuffixen sind schon von unseren ersten Sprachdenkmälern an in unseren Urkunden zu finden, deswegen können wir die Entstehungszeit von diesem Namenstyp nicht genau bestimmen. Wir können aber feststellen, dass die Ortsnamenbildung als Ortsnamenentstehungsform in der frühaltungarischen Zeit…

JOSEF SCHWING, Die deutschen mundartlichen Ortsnamen Südtransdanubiens (Ungarn). 2011.

Die Einleitung der Studie enthält exakte kartographische Angaben auf drei Karten zur Verbreitung der deutschen Bevölkerung und deren Mundarten im genannten Gebiet. In der Einführung wird die Struktur und historische Entwicklung der ungarischen Ortsnamen beschrieben. Im Weiteren wird auf die fundamentalen Unterschiede der Sprachsysteme, des Ungarischen und der deutschen Mundarten und die daraus resultierenden Gesetzmäßigkeiten…

KATALIN RESZEGI, Bergnamen in dem mittelalterlichen Ungarn. 2011.

Die Autorin stellt in ihrem Werk die zu den mittelalterlichen Bergnamen knüpfenden Bräuche der Namengebung und des Namengebrauchs vor. Daneben versucht sie auch zu zeigen, welches Nutzen die Untersuchung der Bergnamen für die Namenforschung und ihre Nachbarwissenschaften (in erster Linie für die Geschichtswissenschaft) bringen kann. Das Buch besteht aus drei größeren Einheiten. In den Unterabschnitten…

ISTVÁN HOFFMANN, Der Gründungsbrief von Tihany als Quelle der Geschichte der Ortsnamen. 2010.

Der Gründungsbrief von Tihany ist das älteste Denkmal der ungarischen Sprache. Die Urkunde aus dem Jahr 1055 von Andreas I., die in Originalform auf Lateinisch entstanden ist, enthält 82 ungarische Ausschnitte, ein Teil davon sind Toponyme, ein anderer Teil Appellative, die Ortsnamen bezeichnen, aber es befinden sich in dem Gründungsbrief auch Strukturen aus solchen Elementen.…

ANITA RÁCZ, Das historisch-etymologische Wörterbuch der Siedlungsnamen von dem alten Komitat Bihar. 2007.

Das Buch enthält in Form von Artikeln die Erwähnungen der Siedlungsnamen von dem alten, ungarischen Komitat Bihar von den ersten Angaben bis zu dem Jahre 1600. Im Laufe der Geschichte haben sich die Grenzen des Komitates ziemlich oft geändert, deshalb kommen auch Namensangaben von Dörfern in der Sammlung vor, die nur vorübergehend zu dem Komitat…