Autor: icos2017

ISTVÁN HOFFMANN, Mikrotoponymische Analysen 1. Die Toponyme von Tapolcafő. 2013.

Der Band ist der erste Teil einer dreibändigen Buchreihe. Der Autor strebt nach der Analyse der Toponyme eines transdanubischen Dorfes, das 1,000 Einwohner hat und dessen Fläche 15 km² umfasst. Das Buch stellt die heute noch benutzten und historischen Toponyme des Dorfes in Wörterbuchform vor. In den Artikeln geht es um alle Namensvarietäten eines jeweiligen…

RÓBERT KENYHERCZ, Die Kollision der Konsonanten am Wortanfang in dem altungarischen Zeitalter. Der lauthistorische Quellenwert der Toponyme. 2013.

In der ungarischen lauthistorischen Literatur ist es ein anerkannter Standpunkt — dank dem finnisch-ugrischen Erbe — dass in der altungarischen Sprache die Konsonantenverbindungen am Wortanfang nicht so oft vorgekommen sind. Die Untersuchungen reflektieren darauf, wie diese Wortanfänge bei den Lehnwörtern, die mit mehreren Konsonanten beginnen, verschwunden sind. Aus der toponymischen Forschung des Autors stellt sich…

ÁGNES BÉNYEI, Ortsnamenbildung in dem Ungarischen. 2012.

Das Thema der Arbeit ist die Untersuchung eines Namengebungstyps, der von Ortsnamen, die ein Ortsnamensuffix enthalten. Namen mit Ortsnamensuffixen sind schon von unseren ersten Sprachdenkmälern an in unseren Urkunden zu finden, deswegen können wir die Entstehungszeit von diesem Namenstyp nicht genau bestimmen. Wir können aber feststellen, dass die Ortsnamenbildung als Ortsnamenentstehungsform in der frühaltungarischen Zeit…

JOSEF SCHWING, Die deutschen mundartlichen Ortsnamen Südtransdanubiens (Ungarn). 2011.

Die Einleitung der Studie enthält exakte kartographische Angaben auf drei Karten zur Verbreitung der deutschen Bevölkerung und deren Mundarten im genannten Gebiet. In der Einführung wird die Struktur und historische Entwicklung der ungarischen Ortsnamen beschrieben. Im Weiteren wird auf die fundamentalen Unterschiede der Sprachsysteme, des Ungarischen und der deutschen Mundarten und die daraus resultierenden Gesetzmäßigkeiten…

KATALIN RESZEGI, Bergnamen in dem mittelalterlichen Ungarn. 2011.

Die Autorin stellt in ihrem Werk die zu den mittelalterlichen Bergnamen knüpfenden Bräuche der Namengebung und des Namengebrauchs vor. Daneben versucht sie auch zu zeigen, welches Nutzen die Untersuchung der Bergnamen für die Namenforschung und ihre Nachbarwissenschaften (in erster Linie für die Geschichtswissenschaft) bringen kann. Das Buch besteht aus drei größeren Einheiten. In den Unterabschnitten…

ERZSÉBET GYŐRFFY, Flussnamen aus der frühaltungarischen Zeit. 2011.

Das Buch beschäftigt sich mit Hydronymen aus der frühaltungarischen Zeit. Die Basis der Untersuchung ist der Hydronym-Wortbestand aus der Arpadenzeit, die Autorin hat aber — sich teilweise den chronologischen Grenzen der von ihr verwendeten Quellen anpassend — die Grenzen der Epoche bis 1350, in Wirklichkeit bis zum Ende der früheren altungarischen Zeit erweitert. Das Buch…

ANITA RÁCZ, Daten zu der Geschichte der mit Völkernamen gestalteten, alten Siedlungsnamen. 2011.

Die Völkernamen spielen bei der Erschließung der früheren ungarischen Geschichte eine sehr wichtige Rolle. Was das Thema der Niederlassung in dem Karpatenbecken betrifft, blieben zahlreiche Probleme bis heute ungeklärt. Darum lohnt es sich, es ist sogar notwendig, mit der Aufarbeitung der zur Zeit zur Verfügung stehenden Quellen in einer monographischen Arbeit die altungarischen Siedlungsnamen aus…

RITA PÓCZOS, Sprachlicher Kontakt und Wechselwirkung zwischen den Ortsnamensystemen. 2010.

Der Band stellt die Ergebnisse einer namenstaxonomischen Analyse dar, die mit dem Studium der Beziehung zwischen einem heutigen mehrsprachigen Namenbestand und den Ortsnamenbenutzern neue Aspekte zu den ethnischen Folgerungen, die aus dem Namenschatz des Altertums abgezogen werden können, zu geben versucht. Das Korpus der Untersuchung ist ein heutiges Ortsnamensystem, nämlich der zweisprachige Namenbestand vom Landkreis…

ISTVÁN HOFFMANN, Der Gründungsbrief von Tihany als Quelle der Geschichte der Ortsnamen. 2010.

Der Gründungsbrief von Tihany ist das älteste Denkmal der ungarischen Sprache. Die Urkunde aus dem Jahr 1055 von Andreas I., die in Originalform auf Lateinisch entstanden ist, enthält 82 ungarische Ausschnitte, ein Teil davon sind Toponyme, ein anderer Teil Appellative, die Ortsnamen bezeichnen, aber es befinden sich in dem Gründungsbrief auch Strukturen aus solchen Elementen.…

VALÉRIA TÓTH, Die Veränderungstypologie der Ortsnamen. 2008.

Die Autorin strebt in diesem Band nach der systematischen Ordnung der Veränderung und Entwicklung der Ortsnamen. Diese Problematik ist ein wichtiger Bereich der Ortsnamenforschung, denn die Untersuchung der Namensveränderungen einen unschätzbaren Wert aus der Perspektive der gesamten historischen Ortsnamentyplogie haben kann. Die Untersuchungen der Veränderungen können nämlich zur zuverlässigeren Erschließung der chronologischen Werte und zugleich…